Nationalparkgemeinde Bruchweiler im Hunsrück


-Staatlich anerkannter Erholungsort an der Deutschen Edelsteinstraße-
 
 

Bruchweiler: Neubau für die Wohn-Pflege-Gemeinschaft


Der Gemeinderat stellte in seinen drei vergangenen Sitzungen die Weichen für eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft in Bruchweiler. Bevor sich die Projektgruppe "Betreutes Wohnen" zusammen mit VG-Bürgermeister Uwe Weber und Maren Hoffmann als Projektbegleiterin der Verbandsgemeindeverwaltung mit interessiertem Investor und Betreiber zum ersten Gespräch traf, wurde ein Beschluss gefasst: Das Gebäude der geplanten Wohnpflegegemeinschaft soll als Neubau auf dem gemeindeeigenen Gelände gegenüber dem Gemeindehaus errichtet werden.
Diese Entscheidung wurde von allen Beteiligten als eine gute Lösung für das Projekt gesehen.
Beim ersten groben Entwurf einer Wohn-Pflege-Gemeinschaft auf diesem Grundstück stellten die Verantwortlichen schnell fest, dass ohne den Zukauf eines angrenzenden Grundstücks die selbst auferlegten Kriterien eines einstöckigen Gebäudes nicht erfüllt werden können. Nach einem Gespräch mit der Eigentümerin des angrenzenden Grundstückes stellte sich heraus: Die Bruchweilerin ist vom Vorhaben der Gemeinde begeistert und will mit dem Verkauf ihres Grundstückes an die Gemeinde zum Gelingen des Projekts beitragen. "Hier gilt es, einen ganz besonderen Dank an die Eigentümerin auszusprechen, denn ohne diesen Zukauf wäre die Umsetzung des Projektes nur schwierig umzusetzen gewesen", betont Ortschef Stefan Molz.
In den beiden darauffolgenden Gemeinderatssitzungen im April und im Mai wurden die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse zum An- und Verkauf von den genannten Grundstücken gefasst. Somit wurde die Grundlage für ein entsprechendes einstöckiges Gebäude gelegt. Im Gegenzug muss die Gemeinde die entfallene Parkfläche - nach den Vorgaben der Baugenehmigung - auf dem Grundstück am Gemeindehaus neu planen.
Aus diesem Grund wurde in der Gemeinderatssitzung am 10. Mai eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Sie soll die Gesamtfläche ums Gemeindehaus und die angrenzende Wohn-Pflege-Gemeinschaft zum Dorfmittelpunkt hin planerisch umgestalten. So soll eine Begegnungsstätte für Bürger aller Altersgruppen sowie den örtlichen Vereinen entstehen.
Geplant ist, den in die Jahre gekommene Spielplatz umzugestalten und mit neuen Spielgeräten auszustatten. Im direkten Anschluss soll eine kleine Parklandschaft mit Ruhebänken entstehen. Hinter dem Gemeindehaus ist ein Platz für die örtlichen Vereine geplant, auf dem sie ihre jährlichen Picknicke und Ähnliches veranstalten können. Hierzu müsste die Rasenfläche zur Nachbarschaft durch L-Steine eingegrenzt und entsprechend neu angelegt werden. Auch eine überdachte Grillhütte ist vorgesehen.
Das Gesamtkonzept soll den Bürgern nach den Sommerferien im Zuge einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. Molz kommentiert im Gespräch mit der NZ: "Ich bin zuversichtlich dass bis zu diesem Termin auch der Investor und Betreiber der geplanten Wohn-Pflege-Gemeinschaft vorgestellt werden kann. Es sind noch Details zu klären. Insofern können wir dazu im Moment noch nicht mehr sagen."
vm


Vorentwurf Dorfmittelpunkt